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Vampir mit roten Augen

Der Mythos "Vampir" ist ein sowohl unglaublich faszinierender als auch beängstigender. Die eigentlich nur blutleckenden Fledermäuse (Vampire) wurden zum Sinnbild blutsaugender "Ungeheuer". Bereits seit vielen Jahrhunderten ranken sich Geschichten und Legenden um die Blutsauger der Nacht. So findet sich die Beschreibung eines vampirähnlichen Wesens, der Lamien, bereits in der Griechischen Antike.

Der wohl bekanntester "Vater" des (modernen) Vampirmythos ist Bram Stoker, Erschaffer des weltberühmten "Graf Dracula". Auch wenn im Laufe der Zeit die Definiotion des Vampirs stark variiert, so blieb doch eines bis heute bestehen - Die Auseinandersetzung mit der Thematik.

In diesem Artikel möchte ich einige weitere Ursprünge nennen, sowie die Thematik der Faszination des Vampirglaubens näher erläutern (selbstverständlich  in Bezug auf  das Thema dieses Wikis: VK)


Geschichte des Mythos

Der eigentliche Vampirglaube entstand im !7. und !8. jahrhundert. Zu  dieser Zeit flossen einige abergläubische und medizinische Mythen zur heute noch existierenden "Definition des Vampirs" zusammen. Unter diesen Mythen war z.B. die Affirnität zum Konsum von Blut oder auch der Glaube an die Wiedergeburt ("die lebenden Toten"). Ein relevanter Aspekt für die Entstehung des Vampirmythos sind die biologisch - mythologische Vörgänge und Entwicklungen in diesem Zeitraum. Oft dienten z.B.  Epidemien als einleuchtende Erklärung für die Entstehung von Vampirgeschichten oder gar als Belege für die Existenz der Blutsauger. So nährte bzw. bestärkte   in Transilvanien beispielsweise, die Übertragung der Tollwut durch den Biss einer sogenanten "Vampir - Fledermaus" den Glauben an die Fähigkeit der Verwandlung des Vampirs. Weitere bestärkende Krankheitswellen waren : Tuberkulose (vor allem in den USA), Milzbrandt und bestimmte Formen von Epilepsie (Kotrolle des Vampires über seine Opfer). Auch die damals in ganz Europa vorkommenden Pest - Epidemien während denen nicht  selten Erkrankte, aus Angst vor Ansteckung, lebend begraben wurden.

Auch interessant zu Wissen ist: dass die (vor allem ländlichen) Alten Bewohner von Rumänien diesen Mythos gar nicht kennen --> sie kennen Vampire unter einem anderen Namen; es gab in ihrer Mythologie Wesen, die nachts in die Häuser der Menschen kamen und dort diesen die Seele aus dem Körper saugt. (Kein Blut - Vampire haben ihren Ursprung also nicht wie oft fälschlicherweise angenommen aus Rumänien.




Mensch und Vampir

Die Definition eines "Vampirs" lautet aus heutiger Sicht folgendermaßen:

"Ein Vampir (/ˈvampiːr/ oder /vamˈpiːr/[1]; veraltet auch Vampyr) ist im Volksglaube und in der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt. Dabei handelt es sich meist um einen wiederbelebten menschlichen Leichnam, der sich von menschlichem oder tierischem Blut ernährt und – je nach Kultur und Mythos – mit verschiedenen übernatürlichen Kräften ausgestattet ist." (Wikipedia)

Für Menschen stellten Vampire früher eine Bedrohung da (für die, die an sie glaubten) - es war eine Gestalt des Schreckens. In unserer Modernen Zeit jedoch, wird er oft als übernatürlich schönes und starkes Wesen dargestellt - ein Wesen, das (vor allem für Frauen) sehr anziehend und erotisch ist. (Im Hintergrund hier steht auch das Verlangen nach "Schutz durch starke Arme" und gleichzeitig das Mystieriöse und natürlich um etwas besonderes zu sein). Auch das Blutsaugen ist ein Sinnbild für Erotik, auch diese Tatsache erklärt, warum man vor allem Frauen immer wieder mit diesen Geschichten in ihren Bann zieht. Gerade wenn es um Liebesgeschichten mit Vampiren geht, steht oft die "Gefahr", der "Reiz des Verbotenen" und einer ganz übernatürlichen, intensieven Liebe, die das Mädchen/die Frau erfährt im Vordergrund. Oft versuchen Autoren solcher Geschichten den jungen Mädchen eine Liebe zu zeigen, die zwar verboten, aber dafür untrennbar scheint. Hier haben die Vampire fast immer menschliche Züge im Charakter - sie empfinden so unter anderem auch "Liebe", "Sehnsucht", "Freud und Leid" und "Wut". Als Beispiel kann hier Kaname Kuran oder Haruka Kuran genannt werden --> ihre unendliche Liebe (auch Kaname der einen "Mensch" liebt), die faszination vom ersten Biss etc.

In Gruselgeschichten, Horrorstories oder den alten Legenden hingegen werden Vampire als "Brutal" , "Unmenschlich" und "Furchterregend beschrieben, hier fällt die Erotik zum größten Teil weg. Hier wäre als Beispiel aus VK am besen Rido zu nennen, der für Menschen nichts übrig hat und diese ohne Mitgefühl tötet. So sagt Rido einmal im Manga: "Nach Macht zu streben und sie zu rauben, ist es nicht das, was einen Vampir eigentlich ausmacht..."



Zuletzt, möchte ich noch ein Zitat zu diesem Artikel anbringen das mir zu diesem Thema passend scheint: »Ich gestehe, daß es ... Börsenspekulanten, Händler, Geschäftsleute gibt, die eine Menge Blut aus dem Volk heraussaugen, aber diese Herren sind überhaupt nicht tot, allerdings ziemlich angefault. Diese wahren Sauger wohnen nicht auf Friedhöfen, sondern in wesentlich angenehmeren Palästen.« (Voltaire; um 1770)

Menschen (meist in höherer Position) die ihren Mitmenschen (oft untergebene) alles abverlangen nennt man auch "Seelenvampire", da diese den Menschen ihre gesamte Energie (wie Motivation, Lebenslust) rauben und somit metaphorisch die Seele "aussaugen". Oft ist dies auch verbunden mit der Ergötzung am Leid anderer bzw. der sadistischen Freude daran (nicht selten zur Kompensitation eigener Schwächen), anderen das Leben buchstäblich zur "Hölle" zu machen.

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